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Home > Pflege im Sterbeprozess
Der letzte Lebensabschnitt ist eine stille, kostbare Zeit. Unser Ziel ist es, diesen Weg mit Würde, Einfühlsamkeit und professioneller Fürsorge zu begleiten. In der Nähe liegt unsere Kraft – mit sanften Händen, offenem Herzen und einem tiefen Respekt vor dem Menschen, der sich verabschiedet.
Schmerzen lindern Vertrauen schenken
Schmerzen gehören zu den belastendsten Erfahrungen im Sterbeprozess – sowohl für Betroffene als auch für Angehörige. Unsere Pflegefachkräfte erkennen frühzeitig Anzeichen von Schmerz und arbeiten eng mit den behandelnden Ärzten und Schmerztherapeuten zusammen.
Unser Ziel: eine möglichst schmerzfreie, würdevolle letzte Lebensphase.
Atemnot Angst erkennen, Sicherheit geben
Atemnot ist ein häufiges und oft angsteinflößendes Symptom. Neben medikamentöser Hilfe setzen wir auf nicht-medikamentöse Maßnahmen wie beruhigende Lagerung, Atemtherapie oder einfach das beruhigende Dasein.
Manchmal lindert Nähe mehr als jedes Medikament.
Schwäche ein natürlicher Prozess
Kräfte lassen nach. Das ist Teil des Abschieds. Wir begegnen dieser Schwäche mit Achtung und Geduld. Kleine Bewegungen, sanfte Berührungen, physiotherapeutische Impulse – sie alle können helfen, Momente der Lebendigkeit zu erhalten.
Wir zeigen: Du wirst nicht aufgegeben.
Appetitlosigkeit nichts muss, alles darf
Wenn der Appetit schwindet, respektieren wir das. Gleichzeitig ermöglichen wir kleine kulinarische Wünsche ein vertrauter Geschmack, ein Löffel Eis, ein Lieblingsgetränk.
Auch Essen kann ein Stück Zuhause bedeuten.
Übelkeit & Erbrechen behutsam begleiten
Oft sind es Nebenwirkungen von Medikamenten, die Übelkeit hervorrufen. In enger Rücksprache mit Ärzten setzen wir gezielte, lindernde Maßnahmen um – behutsam und individuell abgestimmt.
Schlafstörungen wenn die Seele nicht zur Ruhe kommt
Schlafprobleme können körperliche, aber auch seelische Ursachen haben. Wir begleiten unsere Gäste mit Gesprächen, Nähe, leiser Musik oder einem warmen Tee. Wenn nötig, unterstützt die ärztlich verordnete Gabe von Medikamenten.
Wir helfen, damit auch die Nacht wieder Geborgenheit schenkt.
Müdigkeit Raum für Ruhe
Wenn die Lebensenergie schwindet, braucht der Körper Zeit zum Rückzug. Wir planen bewusst Schlaf- und Ruhezeiten ein und gestalten die Umgebung ruhig und störungsfrei.
Denn jeder Moment der Ruhe ist auch ein Moment der Würde.
Mund- und Augenpflege kleine Gesten, große Wirkung
Wenn das Trinken schwerfällt, lindert die liebevolle Mundpflege das Durstgefühl. Trockene Augen werden regelmäßig mit Tropfen versorgt – besonders, wenn die natürlichen Schutzreflexe nachlassen.
Diese kleinen Pflegehandlungen sind Zeichen tiefer Zuwendung.
Ärztliche Versorgung mit Vertrautheit und Vertrauen
Unsere Gäste werden weiterhin von ihren Hausärztinnen oder spezialisierten Palliativmedizinerinnen betreut. Das Hospiz Ipek arbeitet eng mit einem gewachsenen Netzwerk aus Ärzt/innen, Kliniken und Palliativteams in der Region Mahlow und Brandenburg zusammen.
Gemeinsam ermöglichen wir eine medizinische Begleitung, die lindert, nicht mehr heilt – aber schützt, stärkt und begleitet.
Dipl. Päd. Nare Yesilyurt