Unser Team

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Die Begleitung eines sterbenden Menschen gehört zu den verantwortungsvollsten und zugleich sicherlich auch zu den emotional am stärksten belastenden Tätigkeiten einer Pflegefachkraft. Es geht bei der Sterbebegleitung um mehr als nur um die sachgerechte und fachlich kompetente Erledigung der anfallenden pflegerischen Maßnahmen. Die Arbeit im Hospiz unterscheidet sich nicht zuletzt deswegen deutlich von der Arbeit im Krankenhaus. Während dort die Durchführung von Pflegemaßnahmen im Vordergrund stehen, erfordert die Arbeit im Hospiz in weit größerem Umfang die Bereitschaft und Fähigkeit, sich auf eine persönliche Ebene einzulassen.

Von den Pflegenden und Betreuenden im Hospiz werden folgende Merkmale und Kompetenzen erwartet:

  • Die Fähigkeit zur Empathie: Unter Empathie versteht man das sog. „einfühlende Verstehen“. Der empathische Mensch ist fähig und in der Lage, die Gefühle, Gedanken, Ängste und Bedrückungen eines anderen Menschen zu erkennen und auf sie einzugehen. Das setzt einen hohen Grad an Selbstreflexion und emotionaler Reife voraus. Der umgangssprachliche Ausdruck „Herzenswärme“ trifft die Bedeutung des Fachbegriffs „Empathie“ wohl am ehesten.
  • Die Einstellung der Akzeptanz: Akzeptanz bedeutet hier so viel wie die positive Wertschätzung des anderen Menschen, der in allen seinen Eigenschaften – einschließlich seiner körperlichen und seelischen Befindlichkeit – angenommen und anerkannt wird.
  • Die Authentizität (Echtheit): Der zu begleitende Mensch hat ein Recht auf ein authentisches, d. h. aufrichtiges und ehrliches Gegenüber. Ein/e authentische Sterbebegleiter/in spielt keine vorgegebenen Rollen, er/sie lebt seine/ihre Haltung vor und ist in dem, was er/sie sagt, für den Sterbenden und sein Umfeld glaubwürdig.
  • Kongruenz (Übereinstimmung): Kongruenz (manchmal Selbstkongruenz genannt) hat sehr viel zu tun mit der schon erwähnten Authentizität in der Kommunikation. Der/Die Sterbebegleiter/in ist sich seiner/ihrer Gefühle bewusst und bereit, sie – wenn nötig – auch mitzuteilen. Wer nicht in Übereinstimmung mit seinem Denken und Fühlen kommuniziert und handelt, wirkt unglaubwürdig und gerät in den Verdacht, sich selbst und andere zu täuschen.
  • Kommunikation: Die Verständigung mit- und untereinander ist die unbedingte Voraussetzung für den vertrauensvollen, authentischen und empathischen Umgang mit dem sterbenden Menschen. Nur die Kommunikation kann es schaffen, das Gefühl des Alleinseins zu überwinden. Dabei ist Kommunikation nicht ausschließlich gebunden an das gesprochene Wort: Die Fähigkeit, die Körpersprache, die Mimik und die Gestik des Anderen zu erkennen und zu deuten, ist eine große kommunikative Leistung und gehört zu den Voraussetzungen, die eine Pflegekraft für die Arbeit im Hospiz Ipek erfüllen muss.
  • Die pflegerisch-fachliche Qualifikation aller unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haus Ipek ist durch deren berufliche Ausbildung und die ständige Fort- und Weiterbildung gewährleistet. Der kulturspezifische Schwerpunkt des Hauses Ipek betont bei der Auswahl und Einstellung unserer Fachkräfte den besonderen Blick auf die sogenannten „soft skills“, wie sie oben aufgezählt werden.

Unsere Kontaktdaten

Telefon: 03379 4490623
E-Mail: a.henrion@hospiz-ipek.com oder
f.beckmann@hospiz-ipek.com

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